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Die Basilika des hl. Antonius
www.caritasantoniana.org
Casa del Pellegrino

Die letzte Zeit
 


In der Einsiedelei von Camposampiero.

B. de’ Pitati, Der hl. Antonius predigt vom Nussbaum, Camposampiero, XVI Jh.Mehrere sind die Gründe, warum sich Antonius nach Camposampiero zurückgezogen hat.
Der erste wird verschwiegen, aber er ist verständlich. Nach den strengen Fastenpredigten und der intensiven Osterzeit waren Antonius' Kräfte erschöpft

Den zweiten lesen wir in der Legenda assidua nach (15,2) und auch die späteren Hagiographen bestätigen ihn. Er musste die Predigtreihen einstellen und sich den Büßern und Ratsuchenden entziehen, damit diese ihrer Feldarbeit nachgehen konnten - die Getreideernte stand an.

 

Der dritte Grund: In einer ruhigen und abgelegenen Stelle konnte Antonius seine Sermones zur Sonntagsliturgie fortsetzen und vielleicht zu Ende bringen.

Der vierte Grund bestand bei den paduaner Mitbrüdern, die sich sicher Sorgen gemacht hätten, hätten sie den stets schlechter werdenden Gesundheitszustand bemerkt.

Der fünfte, höchste und erwarteteste Grund: Antonius wollte sich dem aktiven, manchmal abhaltenden und entfremdenden Leben entziehen, um sich ganz dem Gebet zu widmen und um sich auf das große Ereignis vorzubereiten.

Wir können annehmen, dass Antonius am Montag, 19. Mai 1231, Padua verlassen hat, und sich - mitsamt der Tage, an denen er nach Verona gehen musste - etwa 25 Tage in Camposampiero aufgehalten hat.

Der Tod des Heiligen


G. Tessari, Tod des hl. Antonius, 1513Im bereits fortgeschrittenen Frühling des Jahres 1231 wurde Antonius krank. Am 13. Juni bat er, nach Padua gebracht zu werden, da es ihm immer schlechter ging. Er wurde auf einem Ochsengespann, so gut es ging, nach Padua gebracht. Als sie nach Arcella, einem Vorort Paduas, angelangt waren, verstarb Antonius in einer kleinen Zelle des Klarissenklosters. Seine letzten Worte waren: „Ich schaue meinen Herrn." Antonius war 36 Jahre alt.

Der Heilige wurde in der kleinen Kirche Santa Maria Mater Domini in Padua beigesetzt, wo er sich während seiner intensiven, apostolischen Arbeit aufgehalten hatte.
Kein volles Jahr später überzeugten die vielen Wunder, die in seinem Namen geschahen, Papst Gregor IX., den Heiligsprechungsprozess zu beschleunigen und ihn am 30.

Mai 1232 zu den Ehren der Altäre zu erheben.

Die Kirche hat auch seiner Lehre Rechtschaffen abgelegt und ihn 1946 zum „Kirchenlehrer der Weltkirche" gemacht.



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