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Eine
Rekognoszierung der Gebeine des hl. Antonius begann am
6. Januar 1981, 750 Jahre nach seinem Tod. Nach Untersuchung
des Erhaltungszustandes wurden die Gebeine den Gläubigen
zur Verehrung ausgestellt. Die Rekognoszierung brachte ans
Licht, dass die sterblichen Reste des Heiligen sich in einem
hervorragenden Zustand befinden. Gesammelt waren sie in einem
kleinen Holzbehälter, der in dem älteren Holzsarg
lag, in welchem der Heilige bestattet worden war.
Ärzte und Historiker haben das Aussehen des Heiligen
rekonstruiert: etwa 1,70 Meter groß, von nicht sehr
kräftiger Statur, edles Profil, eher länglich-schmales
Gesicht, tiefliegende Augen, längliche Hände und
schlanke Finger; etwa vierzig Jahre alt. Aufgefunden wurde
auch der vollständige Stimmapparat: als moderne Ergänzung
zur Entdeckung der unversehrten Zunge des heiligen Predigers
bei der Rekognoszierung im Jahre 1263. Er wird jetzt in der
Reliquienkapelle aufbewahrt; ebenso das Ordenskleid und die
beiden alten Holzbehälter mit kostbaren zeitgenössischen
Tüchern. Das Skelett des hl. Antonius (man hat es in
einem Kristallbehälter zusammengesetzt und in einem Eichenschrein
verwahrt) wurde am 1. März 1981 wieder an seinen alten
Platz zurückgebracht.
Aufgefunden wurde auch:
- Das
Skelett des hl. Antonius (nun in einem
Kristallbehälter zusammengesetzt und in einem Eichenschrein
verwahrt), das am 1. März 1981 wieder an seinen alten
Platz zurückgebracht wurde.
- Das
Ordenskleid aus bräunlicher Wolle.
- Andere
Reste, "massa corporis", die
zum Großteil aus Staubpartikeln bestehen.
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