Bei
dieser Überführung wurden die sterblichen Überreste
des heiligen Antonius wahrscheinlich in die Mitte der Kirche
unterhalb der Kuppel vor dem Presbyterium beigesetzt. Eine
weitere Umbettung erfolgte mit Sicherheit am 14 Juni 1310,
als die neue Kapelle - dem heiligen Antonius geweiht - fertiggestellt
war. So gelangten Antonius' Gebeine an ihre definitive Stelle.
Am 14 Februar 1350 kam der Kardinal Guido de Boulogne
nach Padua, um vor dem Heiligen ein Gelübde einzulösen
(er war von der schwarzen Pest geheilt worden) und um ein
wertvolles Reliquiar zu bringen, in dem das Kiefer
des Heiligen einen ehrwürdigen Platz fand. Bis 1981 legte
nun keiner mehr Hand an das Grab des heiligen Antonius.
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